Projekt „Masterclass“ im Fach Darstellendes Spiel

Schüler*innen des 11. Jahrgangs der IGS Peine nahmen am Festival der Theaterformen teil
Mittwoch, 8. Juli 2020, 10:04

Was ist die Masterclass und womit befassten wir uns?

Der Kurs Darstellendes Spiel des 11. Jahrgangs der IGS Peine unter der Leitung von Frau Wolfarth, hatte vom 29. Juni bis zum 4. Juli die Möglichkeit an der Projekt „Masterclass" mitzuwirken, welches von dem Festival der Theaterformen organisiert wurde. Das Vorhaben war es, gemeinsam mit dem berühmten Künstler Eko Supriyanto aus Indonesien ein Stück zu kreieren, welches anschließend vorgeführt werden sollte.

Die Schüler*innen wären jeden Tag nach Braunschweig in das Staatstheater gefahren, um dort zu proben. Unglücklicherweise wäre dieses Projekt aufgrund der Corona-Pandemie fast ausgefallen. Jedoch konnte eine alternative Lösung gefunden werden, wie das Projekt letztlich doch stattfinden konnte. Im Rahmen einer WhatsApp Gruppe verständigten sich die Schüler*innen, die Kurslehrerin Frau Wolfarth, die Managerin des Projektes Louise und ihre Assistentin Elena, sowie der indonesische Künstler Eko in englischer Sprache. Jeden Tag schickte Eko ein Video mit Erklärungen und Übungen, die die Schüler*innen zuhause nachmachen konnten. Bei diesen sollten sie sich filmen und das Videomaterial in die WhatsApp-Gruppe mit Eko schicken, der den Schüler*innen daraufhin Rückmeldungen gab. Beispielsweise lernten die Schüler*innen eine bestimmte Atemtechnik, die bewusste langsame Bewegung in Verbindung mit Körperspannung und vieles mehr.
Am Ende des Workshops wurde die eigentlich geplante Aufführung durch ein zusammengeschnittenes Video von Elena, der Assistentin ersetzt.

Was war dein persönlicher Lieblingsmoment der Masterclass?

"Mein absoluter Lieblingsmoment war tatsächlich, dass ich das erste Video dreimal filmen musste, weil mein Hund immer wieder an mir hoch gesprungen ist, weil er halt absolut nicht verstanden hat was ich tue, ja das war sehr lustig."
"Ich glaube mein Lieblingsmoment war, als wir unseren Namen tanzen sollten und sich jeder überlegte, wie er das macht. Das war total interessant zu sehen, wie jeder seinen individuellen Namen gestaltet. Also, da bringt man ja auch ein Stück seiner Persönlichkeit mit rein und das finde ich eben so interessant."
"Mein Lieblingsmoment in der Masterclass war das Tanzen, also sprich die Verkörperung von unserem Namen, aber auch dieses langsame Bewegen. Und das in der Gruppe zu teilen, hat ziemlich viel Selbstbewusstsein am Anfang gebraucht, aber dann am Ende Spaß gemacht."
"Also mein Lieblingsmoment war auf jeden Fall das Tanzen, das fand ich ziemlich gut, weil wir uns selber kreative Tänze ausdenken konnten und dadurch kreativer wurden, aber gleichzeitig habe ich das ja auch draußen aufgenommen, sodass vielleicht auch mal andere Leute vorbeigekommen sind und dadurch hat man schon ein bisschen Selbstvertrauen dazu gewonnen ."

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich auf jeden Fall sagen, dass wir viel Spaß hatten, trotz der gegebenen "Umstände". Wir haben viel über uns selbst und unseren Körper gelernt, haben verschiedene Sichtweisen und Einblicke von anderen bekommen, gelernt unsere Körperspannung besser zu beherrschen und eine bestimmte Atemtechnik erlernt, die uns geholfen hat, uns zu verbessern. Was uns allen wahrscheinlich am bestem gefallen hat, war das Ausleben unserer individuellen Kreativität. Viele von uns waren auch von der indonesischen Kultur angetan, die wir vorher nicht so gut kannten. Zugegeben, am Anfang sind wir einerseits mit Freude und Erwartungen in dieses Projekt eingestiegen, doch auch mit der "Angst", nicht alles zu verstehen, was Eko und die anderen sagen, da sich die ganze Masterclass auf Englisch verständigt hat. Doch diese "Angst" bliebt nachher völlig unbegründet, überraschenderweise verstanden wir alles sehr gut und fanden uns gut zurecht, zumal es normal ist, dass nicht jeder perfekt Englisch spricht. Einige sagten, dass sie die Masterclass inklusive Eko sogar besser verstanden hätten, als den Englisch Unterricht, was man natürlich nicht zu laut sagen darf :) . Kurz gesagt: Wir hatten alle ziemlich Spaß und würden dieses Projekt wärmstens weiterempfehlen.

Verfasst von Anna Marleen Kemmer und Lena Schrader aus dem 11. Jahrgang der IGS Peine

 

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