Lernentwicklungsberichte: Stärkenorientierte Berichte statt Noten

 „Felix und Marie haben beide eine Drei in Deutsch, dabei sind sie doch total verschieden!“

In den Jahrgängen 5 bis 8 verzichten wir auf die Bewertung mittels Ziffernoten, sondern dokumentieren die Lernentwicklung der Schüler*innen in differenzierten Lernentwicklungsberichten (LEB). Darin werden halbjahresweise für jedes Fach die jeweils erreichten Kompetenzen und Lernleistungen differenziert nach Kompetenzbereichen festgehalten und durch individuelle Bemerkungen ergänzt. Auf diese Weise geben wir unseren Schüler*innen eine deutlich genauere und motivierendere Rückmeldung über ihre Stärken und Hinweise zu noch bestehenden Defiziten, an denen schwerpunktmäßig gearbeitet werden muss.

Felix ist nämlich vielleicht sehr still und zurückhaltend im Unterricht, kann aber schriftlich und in Partnerarbeitsphasen sehr gut arbeiten und lernen, während Marie unheimlich kreativ ist und selbstbewusst ihre Ideen im Plenum oder in Gruppenarbeiten einbringt, während sie sich noch schwertut, dies schriftlich umzusetzen. Die Note „3“ für beide vermag dies nicht widerzuspiegeln, die LEBs hingegen leisten es!

Ergänzt werden die LEBs um Tutor*innen-Berichte, über die die Schüler*innen in Briefform auf der Basis von Kompetenzrastern (siehe unten) ausführliche Hinweise zu ihrem allgemeinen Arbeits- und Sozialverhalten bekommen. Zudem verfasst jede*r Schüler*in einen persönlichen Schülerbrief an die Tutor*innen, in dem das vergangene Schul(halb)jahr reflektiert wird und Konsequenzen für die Zukunft entwickelt werden.

 

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