Digitale Medien

mediennutzungDigitale Medien sind für die Kinder und Jugendlichen heute selbstverständlich. Mit dem Smartphone oder dem Tablet werden Informationen per Suchmaschine im Internet gefunden und Nachrichten per App oder über die sozialen Netzwerke an Freunde versendet.
Digitale Medien besitzen daher eine besondere Relevanz für das alltägliche Leben unserer Schüler*innen.
Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, die befürchten, dass die Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche allzu unkritisch und im Übermaß erfolgt.
Um unsere Schüler*innen dazu zu befähigen, digitale Medien sinnvoll neben anderen Medien zu nutzen und sie so auf das spätere Leben vorzubereiten, sehen wir es als eine wichtige Aufgabe unserer Schule an, die digitale Mündigkeit der Schüler*innen zu fördern und sie dabei zu unterstützen und anzuleiten, Medienkompetenz zu entwickeln.

Vorgaben des Landes Niedersachsen
Im Konzept zur "Medienkompetenz in Niedersachsen" heißt es:
"In einer stark von Medien geprägten Gesellschaft ist es Ziel der Landesregierung, die Medienkompetenz in Niedersachsen zu stärken. Medienkompetenz ist in der heutigen Zeit des immer schnelleren technologischen Fortschritts eine Schlüsselkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie ist Voraussetzung für die Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft sowie an demokratischen Prozessen der Meinungsbildung." (S. 3)
"Medienkunde umfasst das Wissen um die Medien und ihre Funktionsweise, aber auch die Bedienung von Hard- und Software. Sie bedeutet die bewusste Auswahl von Medieninhalten und die Fähigkeit der interaktiven Nutzung in Kommunikationsprozessen. Die Bewertung und Beurteilung von Medieninhalten (Medienkritik) sowie die eigenständige Mediengestaltung und die Produktion von Medien sind ebenfalls Ausdruck von Medienkompetenz." (S. 3)

Vorgaben der Kultusministerkonferenz
In der Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ vom 8. Dezember 2016, heißt es:
"Durch eine pädagogische Begleitung der Kinder und Jugendlichen können sich frühzeitig Kompetenzen entwickeln, die eine kritische Reflektion in Bezug auf den Umgang mit Medien und über die digitale Welt ermöglichen. Ziel der Kultusministerkonferenz ist es, dass möglichst bis 2021 jede Schülerin und jeder Schüler jederzeit, wenn es aus pädagogischer Sicht im Unterrichtsverlauf sinnvoll ist, eine digitale Lernumgebung und einen Zugang zum Internet nutzen können sollte." (S. 11)
"Die Entwicklung und das Erwerben der notwendigen Kompetenzen für ein Leben in einer digitalen Welt gehen über notwendige informatische Grundkenntnisse weit hinaus und betreffen alle Unterrichtsfächer. Sie können daher keinem isolierten Lernbereich zugeordnet werden." (S. 12)

Weitere Informationen zum Einsatz von digitalen Medien in der Sek. II finden Sie hier.

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