Bestätigte Covid19-Infektion im Jahrgang 9

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit heute, Freitag, 25.9.2020, wissen wir von einer bestätigten Covid19-Infektion im Jahrgang 9. Mit dieser E-Mail möchten wir die Schulgemeinschaft über den Stand der Dinge informieren.

Vorab das Wichtigste:

  • Die gesetzlich vorgeschriebene Benachrichtigung und Testung der Kontaktpersonen wird derzeit vom Gesundheitsamt durchgeführt, das auch die Quarantäne anordnet. Wer keinen Anruf vom Gesundheitsamt erhält, gehört nicht zum Kreis dieser engeren sogenannten „K1“-Kontakte mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. Wo die Betroffenen nicht telefonisch erreicht werden konnten, erfolgt die Benachrichtigung auf dem Postwege.
  • Jedes Mitglied unserer Schulgemeinschaft beachtet die Regeln des Infektionsschutzes und des solidarischen Miteinanders - aus gegenseitiger Achtung und zum Schutz der Anderen. Auf diese Weise konnten bisher Ansteckungen innerhalb der Schule vermieden werden.

Was wurde bereits unternommen?
In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Landesschulbehörde wurden sofort nach Bekanntwerden der Infektion die notwendigen Maßnahmen eingeleitet:

  • Das Gesundheitsamt hat von der Schule umgehend die Daten der Kontaktpersonen erhalten. Es handelt sich um 63 Schüler*innen des 9. Jahrgangs sowie sieben Lehrkräfte.
  • Diese Personen werden umgehend vom Gesundheitsamt kontaktiert und möglichst noch im Laufe des Samstags getestet.
  • Sobald die Testergebnisse vorliegen, teilt sie das Gesundheitsamt den Getesteten mit.
  • Auf Anweisung des Gesundheitsamtes werden sich die sog. K1-Kontakte für 14 Tage in Quarantäne begeben müssen. Diese Frist gilt ab dem Tag nach dem letzten Kontakt.
  • Insgesamt drei Klassen – die Klasse der infizierten Person sowie zwei weitere Klassen aus Jahrgang 9 – gehen für die Dauer der Quarantäne ins Homeschooling, das heißt voraussichtlich bis zum 8.10.2020 einschließlich.
  • Für die möglichst aktive Teilnahme am Unterricht während der Zeit des Homeschoolings wurden noch heute an alle betroffenen Schülerinnen, die einen entsprechendem Bedarf angemeldet haben, leihweise schuleigene iPads ausgegeben.
  • Mit den Lehrkräften wurden aktuelle Richtlinien für den Unterricht unter Quarantäne-Bedingungen kommuniziert, die eine möglichst weitgehende Kontinuität der Lernprozesse sicherstellen sollen.

Was werden die nächsten Schritte sein?
Wie wird der Schulbetrieb ab Montag, 28.9. bei uns weitergehen?

  • Auch für die von den Quarantäne-Maßnahmen betroffenen Lerngruppen und Lehrkräfte findet der Unterricht nach Stundenplan statt.
  • Dieser Unterricht in Quarantäne-Situationen erfolgt nach den von der Schule festgelegten Richtlinien. Dies bedeutet unter anderem:
    • Die quarantänebedingt abwesenden Schüler*innen werden mittels Videokonferenzen oder über das IServ-Aufgabenmodul in den Unterricht einbezogen.
    • Für in der Schule anwesende Lerngruppen bereiten die in Quarantäne befindlichen Lehrkräfte den Unterricht sowie alle Aufgaben und Materialien vor. Je nach technischen Möglichkeiten und pädagogischer Notwendigkeit begleiten sie darüber hinaus den Unterricht mittels Videozuschaltung - gemeinsam mit der Aufsicht führenden Lehrkraft vor Ort.
  • Über eventuelle weiter gehende Schutzmaßnahmen wird das Gesundheitsamt entscheiden, sobald die Test-Ergebnisse vorliegen. Auch über diese Maßnahmen werden wir die Schulgemeinschaft selbstverständlich umgehend informieren.

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unser Schulleben?

Aus diesem zweiten Infektionsfall innerhalb von drei Wochen lernen wir: Auch bei größter Vorsicht kann niemand ausschließen, selbst Träger und Überträger des Covid19-Erregers zu werden. Umso mehr kommt es darauf an, das Risiko und die Folgen einer Infektion einzudämmen durch

  • klare, wirksame und umsetzbare Hygieneregeln („AHA“-Regel, Hygieneplan),
  • die offene, transparente und schnelle Kommunikation mit allen Beteiligten,
  • das verantwortungsbewusste und umsichtige Handeln jedes einzelnen Menschen an unserer Schule,
  • die Verfügbarkeit der notwendigen Hilfsmittel und Strukturen für das "Homeschooling": mobile Endgeräte, Internetzugang, Leitlinien, Know How.

Beim letzten Punkt sind wir auf die substanzielle Unterstützung durch den Schulträger, den Dienstherrn und die Politik angewiesen.

Die ersten drei Punkte können wir selbst steuern - und tun dies weiterhin umsichtig, gelassen und im Wissen, dass wir uns auf klare Strukturen und auf das große Verantwortungsbewusstsein aller Lehrkräfte, Mitarbeiter*innen und Schüler*innen verlassen können.

Über die weiteren Entwicklungen werden wir Sie und euch zeitnah auf dem Laufenden halten.


Das Schulleitungsteam der IGS Peine

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