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Ein lehrreicher Tag im deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven - IGS-Peine Schüler konnten viel entdecken.

Ein lehrreicher Tag im deutschen Auswandererhaus Ein lehrreicher Tag im deutschen Auswandererhaus in BremerhavenAm Donnerstag den 09.01.2020 sind wir, die beiden Geschichtsleistungskurse der 12. Klasse, mit dem Zug nach Bremerhaven gefahren. Um das Wissen des ersten Semesterthemas „American Revolution“ zu zu vertiefen, haben wir das Auswanderermuseum besichtigt. Es ist Deutschlands einziges Migrationsmuseum, das die Aus- und Einwanderungsgeschichte präsentiert. Besuchern stehen 18 Auswanderungsgeschichten und 15 Einwanderungsgeschichten zur Verfügung, die jeder beim Durchgang durch das Museum näher kennenlernen und nachempfinden kann.  Das Museum präsentiert 300 Jahre Migrationsgeschichte und dokumentiert einzelne Schicksale von über 5,3 Millionen Deutschen, die zwischen 1820 und 1928 in die USA auswanderten.

auswandererhaus1Angekommen im Auswandererhaus wurden uns jeweils zwei Identitäten zugeteilt, eine handelte von der Auswanderungsgeschichte nach Amerika und die andere über die Einwanderungsgeschichte nach Deutschland. Über diese sollten wir im Durchgang Informationen sammeln. Möglich war dies mit dem Boarding Pass und dem Fragebogen, der gut als Leitfaden gedient hat. Jeder konnte nun selbst seine persönliche Reise durch die Zeit antreten und mehr über die Identitäten und ihr Schicksal kennenlernen.
Durch die realistische Darstellung, die mithilfe von Wachsfiguren, Soundeffekten und nachgestellten Schauplätzen erreicht wurde, konnten wir in eine andere Welt eintauchen, die uns einen Einblick in die Vergangenheit ermöglichte. Gründe für die Aus- und Einwanderung konnten wir nun viel besser nachvollziehen bzw. nachempfinden.

kajüteEin gutes Beispiel dafür ist die Überfahrt mit dem Schiff. Durch den realistischen Aufbau einer Kajüte konnte man das Leben and Bord erkunden und kennenlernen. Auch die Strapazen der Reise über das Meer wurden deutlich.  Die Gründe für die Auswanderung waren fehlende religiöse und politische Freiheiten, bittere Armut und Perspektivlosigkeit.

auswandererhaus3Der Museumsrundgang ist in zwei Teile gegliedert. Zuerst kann man die Auswanderung nach Amerika erleben und in dem zweiten Teil die Einwanderung nach Deutschland in den 60-70ger Jahren. Bevor man in Amerika einreisen durfte, mussten die Menschen einen Test auf Ellis Island absolvieren , dieser entschied darüber, ob die Einwanderung genehmigt wurde. Die Fragen des Testes konnte man selber beantworten und erhielt am Ende das Ergebnis, ob man hätte einreisen können oder nicht. Ellis Island hatte den Beinamen „Insel der Tränen“, wahrscheinlich weil dort viele Träume geplatzt sind, wenn der Test nicht bestanden wurden ist.
auswandererhaus6Im Einwanderungsteil konnten wir mehr über den weiteren Lebensverlauf unserer zweiten Personen herausfinden, die nach Deutschland eingewandert ist, z.B. sog. „Gastarbeiter“ aus der Türkei, aus Italien, Spanien und Portugal in den 60/70ger Jahren.

auswandererhaus4Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Auswanderermuseum eine tolle Erfahrung für uns alle war. Ergänzend zum Unterricht wurden die Gefühle einzelner Personen deutlicher und verständlicher, weil alte Fotos, Postkarten und persönliche Aufzeichnungen (Tagebücher) das Schicksal eines konkreten Menschen nacherlebbar machten.


Celina Plate, Merthe-Marie Schliephake

 

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