seashore1.jpgseashore2.jpgseashore3.jpg

Meer erfahren

10.04.2018

welle1Die IGS Peine fährt im September bereits zum fünften Mal zum Surfen nach Südfrankreich

Neben den üblichen Oberstufensportkursen in den Sportarten Basketball, Badminton, Volleyball oder Turnen haben sich an der IGS Peine auch eher außergewöhnliche Sportarten, wie Thai-Chi und Frisbee etabliert.

Darüber hinaus haben die Sek II-Schüler*innen der IGS Peine die Möglichkeit, an Sportkursen in Blockveranstaltungen teilzunehmen. Im Harz wird gewandert und Mountainbike gefahren, in Südtirol wird Skilaufen und Snowboarden unterrichtet und an der südfranzösischen Atlantikküste lernen die Schüler*innen surfen. Wellenreiten, um genau zu sein – also ohne Segel – und da liegt auch der Grund für die weite Reise, denn zum Wellenreiten braucht man vor allem konstant und verlässlich Wellen. Die gibt es am Atlantik genug und auch das Wetter ist im späten September meist noch sehr freundlich.

Was sich zunächst einmal wie ein Urlaub anhört, entpuppt sich für den einen oder anderen dann doch als ziemliche Herausforderung. Bereits vor den Sommerferien bekommen die Schüler*innen einen Trainingsplan und bevor es losgeht, werden im Schwimmbad und auf dem Sportplatz verschiedene Schwimm- und Fitnesstests absolviert. Die Anreise im Reisebus kann schon mal bis zu 25 Stunden dauern, geschlafen wird in Zelten auf einem Campingplatz im Pinienwald, die sanitären Anlagen sind doch recht einfach gehalten, Surfboard und Neoprenanzug müssen über die Dünen zum Meer und wieder zurückgetragen werden und auch der Surfunterricht selbst ist kraftraubend. Viele der Schüler*innen erleben zum ersten Mal die immense Energie, die auch kleine Wellen und wieder ablaufendes Wasser haben können. Hinzu kommt, dass alles draußen stattfindet. Abends gibt es noch durch die engagierten Surflehrer Theorieunterricht über Wellen, Wetter, Surfboards und Umweltfaktoren und zwischendurch gestalten die Schüler*innen verschiedene Gemeinschaftsaktionen und helfen in der Zeltküche.

welle2Philipp Tillmanns – stets begleitet durch seinen Kollegen Dirk Herbes – fährt als verantwortlicher Lehrer bereits zum fünften Mal in den Westen Frankreichs. Beide sind der Überzeugung, dass es neben dem Spaß im Wasser, dem Gruppenerlebnis in der Natur und diesem besonderen Ort aber eben auch die Herausforderungen und die erzielten Erfolge sind, die diesen Sportkurs so besonders und intensiv machen. Beide berichten vom angeregten Austausch der Schüler*innen beim Abendessen über Wellen und Erlebnisse und auch von der hohen Motivation. Des Weiteren sind Einblicke in eine außergewöhnliche Sportszene samt damit verbundener Lebensentwürfe horizonterweiternd und der angebotene Ausflug nach San Sebastian am surffreien Tag bietet die Gelegenheit, eine besondere Stadt zu erkunden.

Aus all diesen Gründen freuen sich die beiden Sportlehrer auch jetzt schon, dass sie im September mit 26 Schülern des 12. Jahrgangs zum Wellenreiten nach Südfrankreich fahren, um wieder Meer, Land und Leute zu erfahren.

Joomla templates by a4joomla